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Alles nah in Altona. Der Hamburger Westen zu Fuß

Am Bahnhof Altona beginnen Fernreisen. Wer wie die zwei Ameisen schon auf der Max-Brauer-Allee schlapp macht, muss sich nicht sorgen. Im multikulturellen Hamburger Westen lässt sich die Welt zu Fuß entdecken. Westlich des Bahnhofs, in Ottensen, mischt sich die betuchte mit der alternativen Szene. Im Mercado duften fremde Gewürze. Exotisches Obst leuchtet. Orientalische und südeuropäische Lokale bitten zu Tisch.

Enge Gassen, begrünte Hinterhöfe, renovierte Bürgerhäuser: Seit mehr als 20 Jahren ist dieser Teil Altonas gentrifiziert. Mittendrin die Motte: So heißt eines der ersten deutschen Zentren für Stadtteilkultur. An der Ottensener Hauptstraße Ecke Bahrenfelder Straße lockt zweimal wöchentlich der Ökomarkt. Von dort aus sind viele kleine Läden, Cafés und Kneipen leicht zu erreichen. Im Sommer ist der Alma-Wartenberg-Platz voller Menschen. Nebenan zeigt das Zeise-Kino auch Filme des Lokalmatadoren Fatih Akin. Ein paar Schritte weiter, an der Ecke Barner Straße und Bahrenfelder Straße, liegt die Fabrik. Sie bietet seit 1971 ein immerjunges Kulturprogramm.

Alles nah: Altonas Mitte – die Große Bergstraße

Östlich des Bahnhofs herrscht städtebaulich 70-Jahre Tristesse. Aber der erste Eindruck täuscht. Die Große Bergstraße lebt. Was viele für unmöglich hielten, das Möbelhaus IKEA zieht Kunden. Die beleben nach dem Einkauf die Fußgängerzone. Sogar ein kleiner Buchladen hält sich. Der Markt ist hier konventionell. Und eben deshalb beliebt.

Entfernter im Norden erstreckt sich der Volkspark. Er ist die grüne Lunge des 270.000-Einwohner-Bezirks. Im Stadion am Volkspark mühen sich die Fußballer des HSV um Erstklassigkeit.

Kulturell Interessierte verlassen den Bahnhof in südliche Richtung. Dort geht es vorbei am Museum zum Altonaer Theater. Es ist bekannt für die Adaption von Romanstoffen. Vom Rathaus ist der Altonaer Balkon zum Greifen nah. Von oben eröffnet sich eine imposante Perspektive auf Elbe und Hafen. Denn Altona machte früher der Hansestadt Konkurrenz. Seit 80 Jahren ist Altona eingemeindet. Sein Charme ist weiter eigenständig.