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Schöner Wohnen im Westen der Außenalster

Die Fahrt mit der Hochbahn über Kellinghusenstraße bis Eppendorfer Baum ist vielleicht die beste Art, dem Hamburger Stadtteil Eppendorf näher zu kommen. In der Isestraße blickt der Fahrgast in gepflegte Wohnungen mit vollen Bücherregalen – schöner Wohnen im Westen der Außenalster. Manche Eigenheimbesitzer sind in den 70er Jahren als Studenten eingezogen. Wer hier wohnt, will bleiben.

Unterhalb der Hochbahn bietet der Isemarkt mehr als der Gourmet erwartet, während der Eppendorfer Marktplatz mehr verspricht als er hält.

Zwischen Eppendorf und Harvestehude verläuft der Isebekkanal. Am Isekai ein Boot zu mieten und bis auf die Alster zu paddeln, ist ein wunderbares Sommervergnügen. Wer an Land bleiben will, kann Zeit und Geld in den feinen Läden am Mittelweg lassen. Die Bürgerhäuser rund um den Klosterstern heißen Traumhäuser, weil normale Menschen von ihrem Besitz nur träumen können. Genauso wie von den Reihenhausvillen an der Hochallee. Die stehen sogar unter Denkmalschutz.

Alter und neuer Glanz im Westen der Außenalster

Attraktiv ist das Viertel aber wegen seiner Nähe zur Außenalster. Sommers wie winters umkreisen Joggerinnen den innerstädtischen See. Mit Kopfhörer und allerlei Körperkontrollelektronik ausgestattet üben einige für den Alsterlauf. Vielleicht halten sie den Uferweg auch nur für einen Laufsteg.

Nicht weit von der Alster, an der Rothenbaumchaussee, sendet der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Mit seinem Slogan „Das Beste am Norden“ bekennen sich Radio und Fernsehen zur Umgebung. In Rotherbaum schrieb der HSV Fußballgeschichte. Nichts erinnert mehr daran. Auch der Glanz des Tennisturniers an der Hallerstraße ist verblichen.

Westlich der Rothenbaumchaussee erstreckt sich das Grindelviertel, unmittelbar an der Uni. Dort lebten vor dem Krieg viele Hamburger Juden. An ihre Verfolgung erinnert der Grundriss der zerstörten Synagoge. Zum Glück für Hamburg gibt es wieder jüdische Kultur im Grindel.

Beenden wir unseren Rundkurs an der Eppendorfer Landstraße. Das ganze Jahr über pulsiert hier das Leben. Im Juni kocht es über: beim Eppendorfer Landstraßenfest. Nicht zu doll feiern, sonst endet die Tour in der Notaufnahme der Uni-Klinik (UKE).